02-03-366 Nudelsuppe mit Rindfleisch

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Nudelsuppe mit Rindfleisch © Liz Collet

Neulich im Supermarkt unfreiwillig erlauschte Unterhaltung eines Paares am Wochenende – also zu einer Zeit, wenn man nicht nur huschhusch abends noch schnelles Futter zubereitet haben will, sondern Zeit hätte zum Kochen:

“Wir könnten ja mal wieder Nudelsuppe machen.”
“Ok, ich hol welche.”
“Aber nicht die von Knorr, sondern nimm’ die von Maggi”
“Ich wollte eigentlich die aus der Dose…….”

Ich finde es schrecklich, dass und bei wie vielen Verbrauchern das die einzigen Optionen zu sein scheinen.

Nicht wegen der erwähnten Marken, die halt zufällig im Dialog der beiden genannt wurden.

Sondern dass selbst für so wunderbare Gerichte wie Nudelsuppe bei den wählbaren Alternativen nur noch Fertigprodukte aus der Dose oder Tüte in die – nein, um Himmels willen, nicht in die Plastiktüte, wir sind doch so ökoethisch korrekt und nutzen Leinensackerl – Tasche oder Korb kommt. Und auf den Tisch.

Nun mag vielleicht nicht jeder Fleisch- und Fleischsuppe, wenn er sich vegetarisch ernährt. Und für so manchen scheinen vegetarisch und Convenience und Fertigprodukte kein Widerspruch zu sein, betrachtet man die Regale in Läden und Onlineshops, die gut an der vermeintlich fleischlosen Ernährungsideologie verdienen, obwohl auch in solchen Zutaten verarbeitet werden, die eben doch vom Tier kommen. Aber jedem sein (Aber-)Glaube an das bessere Food. Food ist ja längst die neue Marktnische, die manchen seliger macht, als Religion. Und manchen auch fanatischer und missionseifernder im persönlichem Umfeld ebenso wie im beruflichen oder auch in social media.

Chacun à son goût et plaisir!

Wurzel für Allerlei © Liz Collet

Wurzel für Allerlei © Liz Collet

Auch wenn ich nicht täglich Fleisch esse, aber vegetarisch allein wäre mir nicht genug. So sehr ich – um nur eines der Beispiele zu nennen – mich von Petersilienwurzeln fast schon eine ganze Woche lang ernähren könnte, ohne dass mir Fantasie für Rezepte ausginge oder dabei langweilig würde.

Peterl und Radieserl © Liz Collet

Peterl und Radieserl © Liz Collet

Und das ist nicht das einzige Gemüse, das ich pur und mit wenigen fleischlosen Zutaten gern schnabuliere.

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Frühling in der Suppenküche © Liz Collet

Und so gibt es Nudelsuppen bei mir nicht nur sehr oft und oft genug in Gemüsesuppen und -brühen, sondern sehr gern auch in Fleischsuppen, die mal mit Markknochen und Gemüse, mal auch mit Suppenfleisch zubereitet werden. So wie hier dann gern auch mit frischem Meerrettich und Kräutern darauf.

Classic Basics © Liz Collet

Classic Basics © Liz Collet

Ich liebe es, aus Markknochen, Fleischknochen, Gemüse , Petersilie und Gewürzen selbst Suppen zu kochen.

Der eine oder andere macht da eine 6-8 Stunden dauernde Prozedur draus und in guten Restaurants mag derlei möglich sein, wo das quasi so nebenbei auf einem der Plätze am Herd geschieht. Im Privathaushalt muss das nicht sein, finde ich. Auch aus energieökonomischen Gründen. Bei mir geschieht das im Schnellkochtopf.
Die erste Versuchung nach dem Öffnen seines Deckels ist dann das Herausfischen der Markknochen, deren Mark dann sofort und heiss auf dunklem Bauernbrot aufgetragen wird. Je nach Vorliebe kommt dann eine Prise Salz, frisch gemahlener Pfeffer aus der Mühle und Schnittlauch oder Petersilie und vielleicht Meerrettich darauf – und wird sofort verschnabuliert.

Auch Gemüse wird gern aus der Fleischbrühe gefischt und als “Köchinnen-Schmankerl” verspeist. In die Brühe kommen dann nacheinander weiteres, klein geschnittenes Gemüse und die darin gegarten Suppennudeln und eine Portion von dem Suppenfleisch, das klein gewürfelt in die Suppe gegeben wird.

Von dem weiteren Suppenfleisch werden weitere Gerichte zubereitet werden. Beispielsweise wird gern anderntags daraus u.a. mit Kartoffeln, Zwiebeln und Ei ein deftiges “Tiroler Gröstl” in der Pfanne gebrutzelt, das mit Gurken- oder Blattsalaten serviert wird.

About Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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